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Zu spät

Niemand hörte ihn schreien,

niemand hörte ihn klagen.

Niemand sah seine Hilflosigkeit.

Nun ist es zu spät,

er hat sein erstes Leben verlebt.

Hat seine Gefühle betäubt,

die Probleme einfach weggedröhnt.

Er schrie immer wieder auf,

flehte um Hilfe.

Doch man hörte ihn nicht.

Man ließ ihn im Stich.

Zuflucht fand er in den Drogen,

wie wiegten ihn in sicheren Wogen.

Nun ist es zu spät,

er hat sein erstes Leben verlebt.

Jetzt stellen sie alle Fragen.

Wie konnte das passieren?

Warum haben wir nichts gesehen?

Ja, wie konnte das geschehen?

Es konnte geschehen,

weil ihr blind seid.

Mit geschlossenen Augen seht.

Nun ist es zu spät,

er hat sein erstes Leben verlebt.

Und niemand weiß,

ob er sein zweites erlebt...

22.4.07 18:29


Gedankengang

Ich kann nicht schlafen
Ich kann nur denken
Denken diese Gedanken
Die mich überfallen
Stunde für Stunde
Tag für Tag
Woche für Woche
Was war gestern
Was ist heute
Was wird morgen sein
Wer war ich
Wer bin ich
Wer werde ich sein
Wo war ich
Wo bin ich
Wo werde ich sein
Wofür lebte ich
Wofür lebe ich
Wofür werde ich leben
Was habe ich erreicht
Was erreiche ich
Was werde ich erreichen
Ich kann nicht schlafen
Ich kann nur denken
Denken diese Gedanken
Kann mich nicht befreien
Nicht befreien vom Denken
Nicht befreien vom Fragen
Nicht befreien vom Sein
22.4.07 17:16


Da stehst du...

Da stehst du. Direkt vor mir. Dein Blick zu Boden gerichtet. Dein Blick voller Scham. Du weißt, dass du Fehler begangen hast, dass du mich und andere damit verletzt hast. Du kannst mir nicht in die Augen blicken, kein 'Entschuldigung' kommt über deine Lippen. Und wieder eine neue Wunde in meinem Herzen. Du willst mir damit nicht wehtun, du willst mich nicht absichtlich verletzen. Du wolltst nie jemanden verletzen. Doch tust du es immer wieder. Mehr unbewusst als bewusst. Nicht klar über die Folgen. Nun stehst du dort, wie ein Häufchen Elend. Am Ende, du weißt nicht mehr, wohin du dich wenden sollst. Kannst nicht vor, noch zurück. Du stehst an einem Abgrund, doch willst du nicht fallen. Aber du willst dich auch nicht abwenden. Du stehst dort und verweilst dort. Hinter dir führt ein Weg weg... Weg von allem, was jetzt ist. Doch du bist nicht bereit ihn zu gehen. Du willst ihn nicht gehen. Nicht, du so lange noch Früchte von dem Baum neben dir ernten kannst. Früchte, die den Schmerz betäuben, deine Gefühle betäuben. Und reicht eine Frucht nicht mehr aus, nimmst du eine mehr. Die Früchte halten dich, sie sind dein Lebenselixier. Doch brauchst du immer mehr, da der Abgrund immer mehr wächst. Eines Tages wirst du alle Früchte geerntet haben und dich dann an dem Baum erhängen....
22.4.07 14:10


Bittersüßer Schmerz

Ein bittersüßer Schmerz umgibt mich, wenn ich an dich denke.

Ein bittersüßer Schmerz umgibt mich, wenn ich mich nach dir sehne.

Ein bittersüßer Schmerz umgibt mich, wenn ich mit dir rede.

Ein bittersüßer Schmerz umgibt mich, wenn ich dich sehe.

Ein bittersüßer Schmerz umgibt mich, denn ich brauche wie andere ihre Drogen.

Ein bittersüßer Schmerz, der mir schmerzt.

Ein bittersüßer Schmerz, den ich brauche.

Ein bittersüßer Schmerz, mit dem ich nicht leben kann.

Ein bittersüßer Schmerz, den ich zum Überleben brauche.

Ein bittersüßer Schmerz, den nur du mir zufügst.

Ein bittersüßer Schmerz, der mich verzweifeln lässt.

Ein bittersüßer Schmerz, der mich aufschreien lässt.

Ein bittersüßer Schmerz, der mich weinen lässt.

Ein bittersüßer Schmerz, der mich wüten lässt.

Ein bittersüßer Schmerz, der mich hassen lässt.

Ein bittersüßer Schmerz, der mich aber auch träumen lässt.

Ein bittersüßer Schmerz, der mich aber auch hoffen lässt.

Ein bittersüßer Schmerz, der mich aber auch lieben lässt.

Ein bittersüßer Schmerz, der mich aber auch leben lässt.

Ein bittersüßer Schmerz, der mich aber auch ruhen lässt.

Ein bittersüßer Schmerz, den ich brauche, damit ich daran erinnert werde, das ich noch lebe...

22.4.07 13:57


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